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| Dysgrammatismus
Mit diesem Begriff meint man Störungen
im Erwerb der Grammatik. Der Schweregrad hängt hier sowohl
vom Alter des Kindes als auch von der Art und Weise der Satzkonstruktion
ab.
Leichtere Unregelmäßigkeiten
sind z.B.:
- falsche Pluralformen (Löffels statt Löffel;
Kuhen statt Kühe)
- falscher Gebrauch der Artikel
(der Mädchen, die Papa),
- kein normgerechter Gebrauch der Fälle
(der Junge steht auf die Leiter)
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Mittelschwere
Störungen sind u.a.:
- falsche Stellungen der Wörter im Satz, häufig
kombiniert mit Zeitfehlern, z.B.: "Mein Fahhad
gestern ist putt werdet." Schwere Störungen
sind u.a.:
- Auslassungen von Wörtern und ganzen Satzteilen - Telegrammstil
(Lena Puppe; Lena Apfel auch)
Um einen Dysgrammatismus sicher einschätzen
zu können, sollten genaue Kenntnisse über die individuelle
Sprachentwicklung vorliegen. Um diese mit einer korrekten
Sprachentwicklung vergleichen und einer Fehlentwicklung entgegenwirken
zu können, bedarf es therapeutischer Hilfe. |
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