Die bestehenden Einrichtungen leisten gute Arbeit. Trotzdem
kann eine privatwirtschaftliche Organisation durchaus wertvolle
Unterstützung anbieten, um die optimale Umsetzung des oben
dargestellten Konzeptes zu gewährleisten.
- Private Institute sind kompetent: Sie verfügen über
den notwendigen Pool von Fachpersonal
aller erziehungsrelevanten Gruppen
- Private Institute sind flexibel: Ein Institut kann verschiedene
Einrichtungen betreuen und gewährleistet so
die Begleitung der Kinder beim Wechsel zwischen unterschiedlichen
Einrichtungen und Schulformen.
Dies ist auch ein Beitrag zur Erhöhung der Durchlässigkeit
des Bildungssystems:
private Institute sind nicht nur mobil, sie vergrößern
auch soziale Mobilität und leisten so einen nachhaltigen
Beitrag zur Minderung eines der größten in der PISA
- Studie festgestellten Probleme.
- Private Institute arbeiten bedarfsorientiert: Sie können
je nach Förderbedarf und Förderumfang individuelle
Leistungsangebote offerieren.
- Private Institute sind effizient: Sie gewährleisten den
bedarfsgerechten Einsatz der Ressourcen.
Es müssen nicht zahlreiche Förderer an verschiedenen
Einrichtungen etabliert werden, sondern Kräfte und Energien
werden gebündelt. Bedarfsschwankungen können von spezialisierten
Instituten besser bewältigt werden als von vereinzelten
Förderern an öffentlichen Einrichtungen.
- Private Institute ermöglichen flächendeckende
Versorgung: Der Einsatz privater Anbieter ist auch in Einrichtungen
möglich,
wo der geringe Bedarf an Fördermaßnahmen nicht
die Einsstellung einer besonderen Fachkraft rechtfertigt.
Nicht nur die (in staatlichen und öffentlich-rechtlichen
Organisationen ebenso vorhandene) Sachkompetenz spricht also
für die Einbindung privater Institute in den Aufbau und
die Entwicklung einer "Schnittstellenkompetenz"
zur Umsetzung des vorgestellten integrierenden Bildungskonzeptes.
Diese arbeitsteilige Organisation ist nicht nur effizient
und kostengünstig, so dass der Einsatz der Ressourcen
optimiert und eine bessere und flächendeckende Versorgung
gewährleistet werden kann. Darüber hinaus bündeln
private Institute in besonderer Weise Fachkompetenzen und
ermöglichen eine Langzeitbetreuung - beides erhöht
die Erfolgschancen und damit auch die soziale Mobilität
der betreuten Kinder. Mithin: freie Anbieter bieten kostengünstigere
Qualität.