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| Balbuties
Grundsätzlich muss man eine entwicklungsbedingte
Sprechunflüssigkeit von einem beginnenden oder gar
einem chronischen Stottern unterscheiden.
Bei vielen Kindern treten um das dritte Lebensjahr herum Wiederholungen
von kurzen Wörtern, Silben oder einzelnen Lauten auf.
Diese Sprechunflüssigkeiten sollten jedoch nach ca. sechs
Monaten verschwunden sein und auch nicht wieder auftreten.
Beim chronischen Stottern kennt man unterschiedliche Erscheinungsbilder. |
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Klonische
Symptomatik:
Damit sind krampfhafte Wiederholungen von kurzen Wörtern,
einzelnen Silben am Wortanfang und/oder bei Anfangslauten
gemeint. Tonische
Symptomatik:
Darunter versteht man das krampfhafte Verharren auf einem
Laut. Klonisch/tonische
Symptomatik:
Es treten sowohl Wiederholungen als auch gepresst gesprochene
Elemente auf.
Inneres Stottern:
Der Betroffene verharrt stumm auf einem Laut mit angehaltenem
Atem, bis er weiß dass er sprechen kann.
Das chronische Stottern wird häufig von deutlichen
Mitbewegungen im Bereich der Mimik und/oder der Körpermotorik
begleitet, um die Sprechhemmung zu überwinden.
Daneben wird durch Vermeidungsverhalten (sprachlich
wie sozial) häufig aus einer
Sprechunflüssigkeit eine stark belastende Kommunikationsstörung. |
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